PRESSE / VERÖFFENTLICHUNGEN

  • DIE WEICHE 06/2011 Gastbeitrag “Reaktivierung Modellbahnhobby” (12 Seiten)
  • ERSTAUSGABE 2014 eBook “Baudokumentation Burgruine, Klamm, Wasserfall, Brücken, Gelände, etc.” (100 Seiten, mehr als 300 Fotos, Skizzen)
  • TRAININI   05/2015 Buchvorstellung/Rezension eBook “Baudokumentation - Planung und Bau einer Burgruine, Klamm, Wasserfall, Brücken, Gelände, etc.” (2 Seiten)
  • TRAININI   01/2016 Foto Abwracklok V200
  • TRAININI   11/2016  Gastbeitrag “Mastleuchten fürs Betriebswerk” (8 Seiten)
  • DIE WEICHE 06/2020 Gastbeitrag “Wie baue ich ein “leichtes” Felsmassiv” (14 Seiten)
  • ERSTAUSGABE 2018 eBook “Eisenbahnmodellbau - eigenlich ganz easy! Das Bahnbetriebswerk” (500 Seiten, mehr als 1.200 Fotos, Skizzen, Pläne)
  • TRAININI   12/2020 Buchvorstellung/Rezension eBook  “Eisenbahnmodellbau - eigenlich ganz easy! Das Bahnbetriebswerk” (2 Seiten)
  • Clubzeitschrift Spur Z Stammtisch Radolfzell, Ausgabe 02/2021 Gastbeitrag “Buntschieferfelsen” (19 Seiten)
  • TRAININI   06/2021  Gastbeitrag “Gleisrampen im Eigenbau”, Teil 1  (7 Seiten)
  • TRAININI   07/2021  Gastbeitrag “Gleisrampen im Eigenbau”, Teil 2 (15 Seiten)
  • TRAININI   12/2021  Gastbeitrag “Erfahrungsbericht Redutex 3D-Folien” (13 Seiten)
  • TRAININI   08/2022  Gastbeitrag “Kitbashing eines Ellok-Schuppens”, Teil 1 (14 Seiten)

BAUFORTSCHRITT des traumhaften Groß-Betriebswerks HERILINGEN

reich bebildert im Maßstab 1:220 (Spur Z)

Die Realisierung des Dampflok-Groß-Bw als Kopf-Bw mit angeschlossenem kombinierten Ellok- und Diesellok-Bw im Traktionswandel (bzw. auch als Museums-Bw, wenn auf der Paradestrecke, etc. modernere Züge fahren) ist im Anlagenbau abgeschlossen (obwohl: fertig wird eine solche Anlage ja eigentlich nie, es gibt immer etwas zu optimieren, hinzuzufügen, zu supern, etc.)

Ziel war es, auf möglichst kleiner Fläche (in Z wurden es dann aber doch ca. 195 x 85 cm) ein vorbildgerechtes komplettes Dampflok-Groß-Bw mit Kohlebühne auf zwei Ebenen, Großbekohlung und große Kohlebunker (recherchiert und angelehnt an das ehemalige Bw Köln-Gremberg), Drehscheibe, 12ständigem Ringlokschuppen sowie Nebengebäude, ein Ellok- und Diesellok-Bw mit Schiebebühne und 2 zweigleisigen Wartungshallen mit Inneneinrichtung, auf etwas höherer Ebene befindlichem Tanklager mit Dieselloktankstelle sowie einem Gewerbepark mit Fabriken und Nebengebäuden, Handdrehscheibe und kleiner Lok-/Wagenwartungshalle zu realisieren. Das Ganze findet auf verschiedenen Ebenen statt (in die leicht ansteigende Landschaft hineingegraben und aufgeschüttet), die mit Arkaden-Rampen, Überwerfungsbauwerken, etc., wie häufig in innerstädtischen Lagen anzutreffen, überbrückt werden. So entstehen vielfältige reizvolle Ansichten, insbesondere wenn die übliche “Vogelperspektive” verlassen wird.

Der Anlagenkonzeption liegt eine vorherige detaillierte Planung zugrunde, warum das Bw so und nicht anders aussieht und warum sich die vielfältigen Höhenunterschiede ergaben. Hierauf möchte ich an dieser Stelle nicht näher eingehen, aber auf eine mir wichtig erscheinende Planungsvorgabe. Das Bw sollte nicht nur eine logische Gleisführung haben, sondern vielmehr (und das wird bei einigen Anlagen oft vergessen oder zu spät berücksichtigt) auch eine interne Straßen- und Erschließungsinfrastruktur, die logisch an den Anlagenrand geführt wird. Auch wenn diese Infrastruktur nicht im Vordergrund steht, so beeinflusst sie doch die Optik erheblich. Beispielsweise müssen das Bw und Gewerbegebiet mit LKW anfahrbar sein, auch im Bereich der Lokschuppen (denn wie sollen sonst Maschinen, Öl zu den Öltanks, Ersatzteile, etc. zu den Werkstätten und Lokschuppen kommen?). Auch muss die Anbindung an die virtuelle, nicht sichtbare Stadt, Landstraße, etc.  vorhanden sein - natürlich in den ursprünglichen Geländeverlauf eingearbeitet, also mit Stützmauern, Aufschüttungen und Abgrabungen, Bergeinschnitten, unter Brücken und Überwerfungsbauwerken hindurchgeführt, mit hier und da gekennzeichneten Engstellen, etc.
Zu meinem Bw führen 3 Zufahrtstraßen: eine über einen mehrgleisigen Bahnübergang, die Zweite unter den Brücken hindurch direkt vorbei an der Stichstraße mit den am Straßenrand stehenden “Freudendamen” und die Dritte durch eine große Unterführung mit in mehreren Höhenebenen darüber hinweggeführten Gleisen,  im Hintergrund zu einem virtuellen Gewerbegebiet verlaufend.  Intern sind natürlich alle Gebäude erschlossen, auch im Bw über die Gleise bis hin zur hinteren Werkstatt und außen liegend vorbei an schroffen Felsen hoch zur Kohlebühne mit den Sandbunkern und der Werkstatt.

Oft wird bei Anlagenplanungen dieser auch wichtige Planungsschritt des “Straßenbaus” vergessen bzw. viel zu spät berücksichtigt. Das führt dann zu “wilden” Brückenkonstruktionen über die Gleise, um dann doch noch einigermaßen plausibel das innerhalb des Gleiskreises liegende Städtchen, Dorf, etc. zu erschließen.
Insofern: eine frühzeitige Planung der Anlage mit grob festgelegtem Standort der Gebäude, wie diese verkehrstechnisch erschlossen werden, wie Straßen die Gleise kreuzen (Bahnübergang, Brücke, Tunnel, Unterführung) sollte frühzeitig berücksichtigt werden. Denn wenn erst einmal die Gleise liegen, ist es vielleicht schon zu spät, weil kein Platz mehr für eine Straßenböschung, eine Rampenaufschüttung, Bergeinschnitt, etc. für Straßen da ist oder der Einbau einer Unterführung eine größere “Notoperation” am bereits gebauten Holzuntergrund erforderlich macht.

Und wer nähere Infos zum Bahnbetriebswerk wissen möchte, sowohl zu meiner Anlage als auch zur grundsätzlichen Planung eines Bw und einer Modellbahnanlage, zum Ablauf der Lokauf- und Abrüstung, Lokschuppenaufenthalt, Betriebseinrichtungen von der Lokleitung bis zum Putzlappenfassen für den Heizer, etc., bildlich ergänzend erläutert mit vielen historischen Fotos, auch zur Planung der eigenen Anlage, dem empfehle ich mein eBook (elektronisches Buch) “Das Bahnbetriebswerk - ...”, welches ich auf meiner Website zum Kauf anbiete.

Nachfolgend ein paar Fotos des aktuellen Stands sowie ein Beispiel, wie ich die “leichten” Berge aus Balsaholz konstruiere - ich wünsche viel Spaß beim Betrachten der Fotos.
Übrigens: es befinden sich im Moment (und auf den Fotos) 47 Loks auf der Anlage - da lohnt sich das Anlagenthema  Bw, um all die schönen Lokomotiven gleichzeitig zeigen zu können.

Ringlokschuppen mit Drehscheibe 1:220 1:160

12ständiger Ringlokschuppen mit Drehscheibe, Ausblas- und Auswaschstand. Der alte kleine Wasserturm (links) ist nicht mehr in Betrieb, dafür der  neue große Wasserturm (hinten.) Die Lokbehandlungsanlagen (links) bestehen aus zwei Abrüstungs-, zwei Aufrüstungs- und einem Durchgangsgleis. Rechts das  angebundene, aber auch autark zu befahrende Ellokwerk mit Schiebebühne und zwei Ellokschuppen.

Bahnübergang 1:220 1:160

Impression am Bahnübergang (auch in Z ist ein Ketten-Unterfahrschutz und das Spannseil möglich). “Easy Rider” waren am Volldampftag da und warten vor der Schafherde (kein Problem, Uhren hatten sie ja schon weggeworfen ;). Oma und Opa beobachten auf der Bank unter dem Baum ihre Enkel, die Holz abladen, dahinter grasen die Kühe, im Hintergrund links oben der Ringlokschuppen mit Notöltank.

Kohlebansen und Stellwerk 1:220 1:160

Mächtige Kohlebansen mit Echtkohle auf der Kohlebühne, alte Notbekohlung mit Kipphunten (links oben), altes Stellwerk (an Hand weniger Fotos und Luftaufnahmen rekonstruiert). Die Bahnbetriebsmitarbeiter freuen sich, dass der Eismann da ist, der Imbiss wird aber die Currywurst erst gegen Mittag verkaufen können. im Vordergrund die Dieselloktankstelle (Schutzdach mit hinterer Teil-Blechwand nachgebaut analog zum Vorbild einer großen Cargo-Bahngesellschaft).

Buntschieferfelsen Basaltfelsen 1:220 1:160

Von den schroffen Buntschiefer- und Basaltfelsen aus beobachten die Preiserlein auf dem Aussichtspunkt stehend  (von der Burgruine kommend erreichbar über den Klettersteig  mit kleiner Brücke) das Treiben im Gewerbegebiet mit Handdrehscheibe und im Ellok-Betriebswerk. Die BR 85 hat sich die Rampe hochgekämpft und bringt, im Moment das Überwerfungsbauwerk befahrend, die Kohle zur Großbekohlung. Im Ellok-Bw ist viel Betrieb, die V60 (links im Bergeinschnitt) hat ihre Wagen im Gewerbepark abgeholt. Und wie man so eine tolle, individuelle Burgruine selbst baut, habe ich in meinem eBook “Baudokumentation Burgruine,....” neben vielen anderen Landschaftsbauthemen als Schritt-für-Schritt-Anleitung beschrieben.

Ölunfall 1:220 1:160

Auf dem alten, mit Teerflicken übersäten Gewerbehof ist ein Ölunfall passiert. Der LKW-Fahrer kann es nicht fassen, wie ihm das passieren konnte - muss das blöde Fass auch mitten im Weg stehen! Das Öl läuft schon am Tor hinaus, Polizei sperrt die Straße, Notarzt muss aber zum Glück Niemanden verarzten.

Ellok-Betriebswerk mit Schiebebühne 1:220 1:160

Rampenaufstieg zur Kohlebühne mit dahinter, höher gelegenem Ellok-Betriebswerk mit Schiebebühne und angegliederter Diesellok-Tankstelle. Im Hintergrund die Kohlebühne über 2 Ebenen mit Großbekohlung und Wiegebunker, im Vordergrund teilweise sichtbar die 3gleisige Paradestrecke und ein Ellok-Abstellgleis. Die kleine Schlosserei vor dem Ellokschuppen (links) hat ein per Servo öffenbares Dach, so dass auch die dort integrierte Inneneinrichtung gut sichtbar ist.

Lokführerperspektive am Bahnübergang 1:220 1:160

Der Lokführer wartet am Bahnübergang auf seiner BR 41 bis die entgegenkommende BR 050, auf dem Weg zum Bw, passiert hat. Ganz schön viel Betrieb auf der Paradestrecke und am Abzweig zum Ellok-Bw (links). Da scheint die Schrankenanlage wohl noch länger geschlossen bleiben zu müssen - und das heute am Museums-Volldampftag!

Bahnrampen Arkaden 1:220 1:160

Blick über die Arkaden-Rampen auf das Ellok-Bw mit begrünter und gealteter Schiebebühne, Tiefgleisabgang dahinter und Lokleitungsgebäude mit Kantine, etc. an der Stützwand.

Gewerbepark mit Handdrehscheibe Kleinlokschuppen 1:220

Fabrik mit Gleisanschluss, Handdrehscheibe und kleinem Behelfsschuppen. Es findet im Moment die Verladung eines historischen Wagens auf den Kuhlemeyer statt. der noch ins Bw zum Museumstag soll. Ganz schön anstrengend für die beiden Preiserlein, die Handdrehscheibe zu drehen. Links ein Stück des hölzernen Klettersteigs am Buntschieferfelsen.

Ellok-Bw Diesellok-Tankstelle 1:220 1:160

Geschäftiges Treiben im Ellok-Bw, auch an der Dieselloktankstelle ist viel los. Der gesamte Felsblock im Hintergrund ist übrigens in einem Stück abnehmbar (dank Balsaholz - leichter geht nicht mehr).

Lokbehandlungsgleise im Dampflok-Bw 1:220 1:160

Es ist Volldampftag und die Freunde zur Förderung des Bw Herilingen haben alle Hände voll zu tun um die Loks unter Dampf zu halten. Sogar die ausrangierte V60 mit den krummen Geländern muss zum Einsatz, damit genug Kohle im Bansen ist. Das selbst gebaute Stellwerk macht auch eine “gute Figur” :) Und so muss vorbildrichtig die Großbekohlung Köln-Gremberg angeordnet werden, nämlich der Wiegebunker unten über den Lokbehandlungsgleisen und der Kohlekran eine Ebene höher mit darunter herlaufendem Zuführungsgleis. Links die mächtigen gut gefüllten Kohlebansen (selbstverständlich mit Echtkohle gefüllt - glitzert so schön authentisch).

Ellokschuppen 1:220 1:160

Die alten Ellokschuppen im tristen Baustil der 70er Jahre wurden von mir umgebaut und dem Mauerwerks-Baustil meines Bw angepasst und fügen sich jetzt harmonisch in das Gesamtkonzept ein. Und natürlich alles gealtert - so wie es heute in vielen historischen Bw’s aussieht. Selbst die Abwrack-V200 darf nicht fehlen - aber vielleicht wird sie ja demnächst aufgearbeitet?

Inneneinrichtung Schuppen 1:220 1:160

Und wenn der Schuppen schon umgebaut wird, muss auch eine Inneneinrichtung hinein und die Wartungsgruben. Das stimmungsvolle Foto überzeugt - es hat sich gelohnt - und ja, es ist wirklich 1:220!

Kleinbekohlung 1:220 1:160

Während der Ausblasstand besetzt ist, rollt die BR 050 zum daneben liegenden Auswaschplatz. Und an der Kleinbekohlung musste eine Kanalbaustelle mit Verbau eingerichtet werden.  Ein Absperrschieber der Hauptwasserversorgung zum Wasserturm ist defekt und muss ausgetauscht werden. Der Heizlokstand kann aber weiter betrieben werden. Gut, dass die Kleinbekohlung direkt daneben ist.

Kanalbaustelle 1:220 1:160

Aber ganz schön eng geht es an der Kanalbaustelle direkt neben der Kleinbekohlung zu. Zur Kompensation haben die Freunde des Bw Herilingen heute die Notbekohlung mit Kipphunten auf der Kohlebühne in Betrieb genommen. Mal sehen, wo die Walze für den neuen Asphalt denn geparkt werden kann (denn die ist ja schon auf dem Weg - siehe vorangegangenes und nachfolgendes Bild).

Heizkamin Bahnbetriebswerk 1:220 1:160

Der Absperrschieber hängt schon am mobilen Hebewerkzeug und ist bereit zum Einbau. Auch so ein kleiner mobiler Kran lässt sich sehr gut selbst bauen, viele Bauteile befinden sich in der Restekiste von alten Modellen - auch dieser Kran ist ein Selbstbau - genauso wie der kleine Kohlekran im Hintergrund. 

Gewerbe 1:220 1:160

Damals mussten tiefe Einschnitte in die Buntschieferfelsen gesprengt werden, um auch das Gewerbegebiet neu erschließen zu können. Aber es hat sich gelohnt, so können wir heute tolle Brücken- und Überwerfungsbauwerke, Felsverfestigungen und sogar ein modernes Glas-Beton-Steinschlagschutzbauwerk mit unterseitigem Stahlschutzgitter bewundern. Übrigens seilt sich gerade ein Bergsteiger unterhalb der Burgruine zum Höhleneingang ab - vielleicht zeige ich das später hier deutlicher.

Lokaufrüstung Lokabrüstung 1:220 1:160

Es ist gut, dass wie im ehemaligen Bw Köln-Gremberg zwei Bekohlungsgleise vorhanden sind, so kann die BR 41 über das Durchgangsgleis  direkt “auf Strecke”. Aber auch die BR 050 kann gecheckt und aufgerüstet werden, ohne dass andere Loks warten müssen. Da haben die damaligen Planer wirklich gute Arbeit geleistet und sich am Eiswagen vor dem Stellwerk eine Erfrischung verdient ;)
Am heutigen Museumstag haben sich viele fremde Dampfloks eingefunden, die normal nicht im Bw Herlingen stationiert sind - schön für die interessierten Besucher und Modellbahner :)

Stellwerk 1:220 1:160

Aber auch am Stellwerk neben der Weichenstraße gibt es viel zu tun, zweigen doch hier die Zu- und Abführungsgleise zum Dampflok-Bw, aber auch zum Ellok-Bw ab. Nachdem die Ehrengäste “Easy Rider” wieder weg sind, hat der Stellwerksleiter sein Harleygespann exponiert vor dem Stellwerk geparkt und freut sich nach Feierabend auf eine abendliche Runde in den Sonnenuntergang.

Säulenschwenkran 1:220 1:160

Auch ein Säulenschwenkkran, wie hier im Ellok-Bw vor den Schrottkisten, lässt sich aus Bastelresten prima selbst bauen - auch in 1:220 mit absolut authentischer Wirkung.

Eismann im Betriebswerk 1:220 1:160

Der Andrang beim Eismann wird immer größer, aber auch am Imbisstand hat sich trotz der Hitze ein Wagemutiger für Pommes und Currywurst eingefunden. Und ja, im Imbisswagen stehen sogar 2 Verkäufer und die Senf- und Ketchup-Flaschen auf der Theke.

Handdrehscheibe Kleinlokschuppen 1:220 1:160

An der Handdrehscheibe wird immer noch gearbeitet. Aber zumindest ist der Fasswagen jetzt bald komplett auf dem Kuhlemeyer.

Betriebswerk BR 050 1:220 1:160

Die BR050 verlässt die Drehscheibenbrücke um gleich auf den Auswaschstand zu fahren. Die Regelwartung steht an. Und schön, dass am Museumstag auch mal die Dampfschneeschleuder zu besichtigen ist.

BR050 auf Drehscheibe 1:220

Ganz schön groß, die “kleine” Mini-Club  BR050 in 1:220. Die zweite hier beheimatete BR050 steht schon links am Ausblasstand. Die Besucher werden sich über diese “Action” am Auswasch- und Ausblasstand freuen. Wer übrigens wissen möchte, was an diesen beiden Funktionsständen (Ausblasen und Auswaschen) passiert, kann das  in meinem Buch “Das  Bahnbetriebswerk” nachlesen

Ausblasstand 1:220 1:160

Hmmm, die Betriebsmitarbeiter sollten jetzt mal mit der Arbeit beginnen und nicht “Schwätzchen halten”, denn die Loks sollen ja bald wieder auf die Strecke.

Lokaufrüstung Betriebswerk 1:220 1:160

Aber auch auf den Lokauf- und Lokabrüstungsgleisen ist einiges zu tun. Aus dem Heizölwagen wird im Moment der unterirdische Tank des Ölkrans gefüllt. Damit ist auch Nachschub für die ölgefeuerten Dampflokomotiven mit ihren Öltendern sicher gestellt. In diesem Groß-Kopf-Bw können somit alle Loktypen aufgerüstet werden.

Schlackegrube Untersuchungsgrube 1:220 1:160

Die nächste Lok hat unter dem Wiegebunker Kohle aufgenommen und zieht jetzt zur Schlackegrube vor, während auf dem rechten  Aufrüstungsgleis die ausfahrende Lok bereits die Wartungsgrube passiert hat. Lokführer und Heizer haben dort alles Nötige geprüft und geschmiert. Jetzt geht es vorbei am Wartungsgerüst nur noch zum Kleinlager um Putzlappen, etc. aufzunehmen.

Huntenbekohlung 1:220 1:160

Weil die Kleinbekohlung wegen der Kanalbaustelle nicht voll einsatzfähig ist, wurde die Kipphuntenbekohlung auf der Kohlebühne wieder aktiviert. Zum Glück ist der kleine Kohlebansen bereits gefüllt, aber leider müssen die Betriebsmitarbeiter die Kohle in die Hunten schaufeln und zum Bühnenrand fahren. Von dort geht es dann in die Tender.

Gewitterstimmung über dem Betriebswerk

Das Gewitter tobt noch über den Hügeln hinter dem Bw, aber die ersten Sonnenstrahlen durchbrechen die Gewitterstimmung.

Hintergrund Kulissen Fassaden 1:220 1:160

Und auch die nur 1,5 bis 2 cm dicken Hintergrund-Kulissenfassaden lassen sich relativ einfach selbst bauen - und die enorme Tiefenwirkung kann begeistern - und ja, nur 1,5 cm innen im Lichten! Die Inneneinrichtung mit dem Dachstrebewerk ist auf den Gebäudehintergrund geklebt, zwischen den feingliedrigen Stahlfenstern in der Fassade und dem Hintergrund sind also ca. 1,5 cm “Luft”, was die Tiefenwirkung noch weiter erhöht.

BEISPIEL  BAUREIHENFOLGE  EINES  LEICHTEN  BUNTSCHIEFERFELSENS (aus Balsaholz):

Bauanleitung Buntschieferfels